Wie entsteht Ebbe und Flut im Wattenmeer? oder “Nein, Moin heißt NICHT guten Morgen!”

Das allseits bekannte Phänomen des Gezeitenwechsels wurde allgemein bisher dem Mond zugeschrieben, ich habe allerdings vor einiger Zeit das Glück gehabt in der Nähe von Flensburg die tatsächliche Ursache des Tidenhubes fotografieren zu können. Die sogenannte Wattneigung.

Wenn Ebbe ist neigt sich das Watt meerseits, das Wasser fließt also ab:

meerwärts

Bei Flut neigt sich das Watt dann wieder entgegengesetzt (also landwärts). Das Meerwasser fließt wieder aus dem Meer in das Watt. Gefährlich wird es bei einer sogenannten Springneigung durch die eine Springflut ausgelöst werden kann, die wenn die Deiche einmal durchbrochen, große Landstriche verwüsten kann.

landwärts

Zwischen den Gezeiten spricht man von dem sogenannten Planwatt. Es ist also plan bzw. eben und das Wasser “steht”.

planwatt

SOO und nun zu den Ignoranten die meinen nicht wissen zumüssen was “Moin” bedeutet!

Moin kommt vom niederdeutschen, sowie niederländischen und flämischen “Mooi” was SCHÖN bedeutet.

Moin ist die Kurzform des plattdeutschen ‘n mooien Dag wünsch ik di’ – einen schönen Tag wünsche ich dir.

Wenn man sich also mit Moin begrüßt, bedeutet es so viel wie ‘einen schönen’, oder ‘schönen’.

Also, moin heißt NICHT guten Morgen!!!! und man kann es sagen, wann man will !

2 Reaktionen zu “Wie entsteht Ebbe und Flut im Wattenmeer? oder “Nein, Moin heißt NICHT guten Morgen!””

  1. Käse

    na das is ja gut zu wissen, sich als neu-norddeutscher da nich unbedingt zu vertüddeln, nech meen jung?

  2. BOND

    moin moin!
    bin in paris, kommste mit in david guettes disko?? warte heute abend um 20.30 am L’arc de triophe auf dich! freu mich drauf, bis dahin, jasonBOURNE

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